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Auf die leichte Schulter!

Sie wollen in eine Jacke schlüpfen oder sich im Auto anschnallen und spüren dabei ein Stechen in der Schulter? Sie sind hochmotiviert an Fitnessgeräten zu Gange, können aber bestimmte Übungen aufgrund von Beschwerden in der Schulter nicht ausführen? Dann gehören Sie auch zu den 10 % der Deutschen, die ähnliche Erfahrungen bereits gemacht haben. Die über 40 Jährigen sind dabei die am häufigsten betroffene Altersgruppe. Welche Ursachen können dahinter stecken? Kann man durch Fitnesstraining Schulterschmerzen beseitigen oder doch eher begünstigen? Um darauf Antworten zu finden ist es notwendig, sich kurz mit der Anatomie der Schulter zu beschäftigen.

Das Schultergelenk ist ein nahezu ausschließlich muskulär geführtes Gelenk und die Gelenkform entspricht der eines Kugelgelenks. Es besteht aus dem Oberarmknochen (Humerus) und dem Schulterblatt (Scapula). Das Schulterblatt bildet die Gelenkpfanne für den Oberarmkopf und ist beweglich mit dem Brustkorb verbunden. Diese Verbindung ermöglicht einen enormen Bewegungsradius des Arms. Wenn der Arm über 90° zur Seite gehoben wird, dreht sich das Schulterblatt automatisch mit. Neben dem eigentlichen Schultergelenk liegt noch das so genannte Schultereckgelenk, welches von Schulterdach (Acromion) und Schlüsselbein (Clavicula) gebildet wird. (siehe Abb.) Der gesamte Bereich der Schulterblätter wird als Schultergürtel bezeichnet. Die Positionierung des Schultergürtels ist maßgeblich an einer aufrechten Körperhaltung beteiligt.

Da das Schultergelenk das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper ist, ist es auch eines der anfälligsten. Begünstigt wird diese Anfälligkeit durch immer wiederkehrende gleiche Bewegungsabläufe. Bei Überkopfsportarten wie Volleyball, Tennis oder Schwimmen sind Schulterbeschwerden ebenso zu finden wie bei Berufsgruppen, die meist über Kopf arbeiten wie z.B. bei Malern. Ja sogar beim Fitnesssportler treten Schulterbeschwerden immer häufiger auf. Ständige Fehl- als auch Überbelastungen sorgen für einen vorzeitigen Verschleiß im Schultergelenk. Knochen-, Band- und Sehnenstrukturen verdicken sich und engen den Raum innerhalb der Schulter ein. Die dadurch entstehende Reibung sorgt für einen Reizzustand der sich dann später in einem typischen Bewegungsschmerz äußert. Dieses Engpasssyndrom, auch Impingement-Syndrom genannt, ist eines der häufigsten Beschwerdebilder der Schulter. Mögliche Folgen können Entzündungen des Schleimbeutels oder Kalkablagerungen im Schultergelenk sein (Kalkschulter).

Fehlhaltungen im Bereich des Schultergürtels sind gerade bei Schreibtisch-Jobs sehr häufig und führen nicht selten zu Haltungsschäden und Nackenschmerzen. Seit vielen Jahren werden hierfür sogenannte „muskuläre Dysbalancen“ verantwortlich gemacht. Dies ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, ist Schultergelenk innenliegende Muskeln außenliegende Muskeln Chartex - Horn Verlag allerdings auch nicht die ganze Wahrheit. Macht man Kraftmessungen mit untrainierten Menschen, die eine Rund - rückenhaltung aufweisen, stellt man fest, dass die Rücken-Schultergürtelmuskulatur zwar zu schwach ist, die Muskeln auf der gegenüberliegenden Seite aber ebenfalls! Streng genommen haben wir es hier also NICHT mit einem muskulären Ungleichgewicht zu tun, denn schwach und schwach ergibt doppelt schwach.