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Barfußschuhe

Die neue Freiheit für unsere Füße

„Barfußschuhe“ - so heißt der neueste Schuhtrend auf dem Fitnessmarkt und allein der Name macht neugierig, scheint er doch ein Widerspruch in sich zu sein. Das Versprechen der Hersteller dieser revolutionären Schuhe klingt verlockend: Natürliches Gehen wie barfuß soll die Gesundheit der Füße fördern und sich positiv auf den gesamten Körper auswirken. Zugleich sollen die Schuhe mit den dünnen, flexiblen Sohlen maximalen Schutz vor Umwelteinflüssen bieten. Was steckt denn nun wirklich hinter dem Trend „Barfußlaufen“? Was können diese neuen Allround- Fitnessschuhe und weshalb sind sie eventuell sogar die Lösung für Fuß, Gelenk- und Rückenbeschwerden?

Wir tragen die falschen Schuhe
Wir leben heute in einer Welt, in der alles durch neue Technologien vereinfacht wird. Aber bedeutet einfacher auch besser? Computer denken für unser Gehirn, Maschinen arbeiten für unsere Hände und Schuhe sollen die Funktionen unserer Füße übernehmen sowie unsere Performance verbessern. Dämpfung und Polsterung sorgen vor allem bei modernen Sportschuhen dafür, dass der Fuß unnatürlich gestützt wird. Fuß-, Knieund Hüftgelenke sollen dadurch angeblich entlastet werden.

Erschreckender Fakt ist jedoch, wie Evolutionsbiologe Prof. Dr. Daniel Lieberman mit seinem Forscherteam an der Harvard University herausfand, dass sie unsere Füße nicht nur in ihrer natürlichen Funktion einschränken, sondern sogar für Sportverletzungen verantwortlich sind. Die Teststudie kam zu dem Ergebnis, dass die Gelenke durch gedämpfte Schuhe mehr belastet werden als beim Barfußlaufen. Wie kann das sein? Die Antwort ist so simpel wie genial:

Barfußlaufen ist das Natürlichste für unsere Füße
Der menschliche Fuß besteht aus einem Komplex von Federn und Hebeln, welcher mit keinem anderen System der Natur vergleichbar ist. Es befinden sich darin 200.000 Nervenenden, 26 Knochen, 19 Hauptmuskeln und 17 Bänder. Zwei Millionen Jahre Evolution haben unsere Füße perfektioniert. Mit seiner einmaligen Art der Fortbewegung auf zwei Beinen hat sich der Mensch gegenüber allen anderen Lebewesen durchgesetzt.

Das Geniale daran ist, dass dieses System regulierbar ist und unseren Füßen erlaubt, drei sehr verschiedene Formen der Fortbewegung durchzuführen: das Gehen, das Laufen und das Sprinten. Allen voran geht aber das richtige Stehen und hier beginnen meistens schon die Probleme: verkürzte Muskulatur im Bein- und Rückenbereich, Kniebeschwerden und ein dezentrierter Körperschwerpunkt bedingt durch Schuhe mit erhöhtem Fersenbereich (Sprengung) führen zu einer Fehlhaltung, machen längeres Stehen zur Qual und schwächen unsere Füße.

Barfuß will gelernt sein
Manche werden nach diesen neuen Erkenntnissen denken, sie können ihre gedämpften Schuhe einfach wegwerfen und barfuß durchstarten. Doch leider ist es nicht so einfach: Wir haben verlernt, wie man geht. Durch das jahrelange Tragen von falschem Schuhwerk haben wir uns einen unnatürlichen und ungesunden Bewegungsablauf angewöhnt, bei dem wir zuerst hart mit der Ferse aufschlagen, anstatt leicht und schonend über den Mittelfuß und Ballen abzurollen. Abhilfe hierfür schafft der weltweit bekannte Barfuß- Laufcoach Lee Saxby aus England.

Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Probleme bei der Laufhaltung zu diagnostizieren und zu korrigieren. So bringt er Barfuß-Anfängern das Stehen, Gehen und Laufen quasi von Grund auf neu bei. Das klingt im ersten Moment belanglos, aber selbst namhafte Wissenschaftler wie der eingangs erwähnte Professor Lieberman ließen sich beim Umstieg auf das Barfußlaufen von Saxby beraten.