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Muskeln - Triebwerke der Gesundheit

Diagnose Kreuzbandriss

Behandlung und Risikominimierung

Nicht selten endet der winterliche Pistenspaß mit einem Kreuzbandriss: Starke Schmerzen, lange Auszeiten und bleibende Knieprobleme machen diese Ski-Verletzung besonders tückisch. Durch Muskeltraining und körperliche Fitness lassen sich die Risiken jedoch deutlich minimieren.

Kreuzbandverletzungen haben in der Ski-Saison bekanntlich Hochsaison. Doch längst nicht nur auf der Piste droht Gefahr. Auch bei Fußball, Tennis, Squash oder Eishockey sind Kreuzbandrisse an der Tagesordnung: Experten gehen hierzulande von etwa 100.000 Fällen pro Jahr aus – meist als Folge eines Sportunfalls. Oft genügt bereits das abrupte Abstoppen während eines Spurts, eine unglückliche Landung nach einem Sprung oder ein Stolpern auf der Loipe – und das Unglück nimmt seinen Lauf.

„In manchen Fällen ist das Band komplett durchgerissen, in anderen sind die inneren Fasern beschädigt und die äußere Hülle scheint noch intakt“, erläutert Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde der Gelenk-Klinik Gundelfingen. „Nicht selten ist das Band auch aus seiner knöchernen Verankerung gerissen.“

Besteht Verdacht auf einen Kreuzbandriss, etwa nach einer Verdrehung des Knies mit Schwellung und Verlust der Belastbarkeit, so sollte umgehend der Orthopäde aufgesucht werden. Geben die Untersuchungen eindeutige Hinweise auf gerissene Kreuzbänder, kann eine Kernspintomographie (MRT) das Ergebnis der Klinischen Untersuchung absichern. Es zeigt auch die gegebenenfalls begleitenden Knorpel-Knochenschäden und Meniskusrisse.

Fundierte Diagnose schützt vor Folgeschäden
Auch bei nachlassenden Beschwerden nach dem Trauma ist die fundierte Diagnose unerlässlich, um gravierende Folgeschäden (wie etwa Funktionsstörungen des betroffenen Kniegelenks) auszuschließen. Denn oft verschwinden die akuten Beschwerden nach wenigen Wochen und der Patient fühlt sich wieder fit und gesund. Ein fataler Trugschluss, denn die nach wie vor bestehende Instabilität des Gelenkes führt zu einer starken Überbelastung der Gelenkstrukturen(Meniskus, Knorpel).

Spätestens nach 10-15 Jahren kommt es zu Meniskus- und Knorpelschäden und schließlich zur Arthrose. Um dies zu verhindern, ist eine OP meist unumgänglich, da der Riss des vorderen Kreuzbandes nicht muskulär ausgeglichen werden kann. „Durch Koordinationsstörungen und verminderte Kraftentfaltung ist zudem die sportliche Leistungsfähigkeit herabgesetzt“, erklärt Professor Dr. Ostermeier. „Daher wird nur bei wenig aktiven, meist älteren Patienten, eine rein konservative Schienenbehandlung befürwortet.“

Besonders bewährt hat sich bei einer Kreuzbandruptur die Wiederherstellung durch eine Kreuzbandplastik (Kreuzbandrekonstruktion). Bei dieser arthroskopischen (minimalinvasiven) Operation wird das alte Kreuzband durch körpereigene Sehnen (die Gracilissehne am hinteren Oberschenkel oder das Patellasehnendrittel) ersetzt. „Es wächst an der Knochenverankerung in Oberschenkel und Unterschenkel wieder ein und wird so zum natürlichen Bestandteil des Bewegungsapparates“, versichert Professor Dr. Ostermeier. Die Heilungsphase dauert drei bis vier Monate.