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Die Steinzeit-Diät

Essen wie die Urzeitmenschen

Jäger und Sammler: Unter diesen Begriffen kennt man die Steinzeitmenschen auch. Sie haben nur gegessen, was sie selbst erlegt oder gefischt haben und was Tier und Natur so hergab. Von Mammutsteaks über Früchte und Beeren bis hin zu Pilzen. Seit einigen Jahren ist die sogenannte „Steinzeit-Diät“ bzw. das „Paläo-Prinzip“ (Paläo von „Paläozoikum“ = Erdaltertum) in aller Munde. Das heißt: Ernähren wie die Urzeitmenschen – viel Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse, aber keine Getreide- und Milchprodukte und sowieso keine Süßigkeiten. Insgesamt also kohlenhydratarm. Doch ist so eine Ernährung wirklich sinnvoll oder haben sich die Vertreter dieser Theorie ein wenig zu einseitig über die Evolutionsgeschichte und den menschlichen Körper informiert?

Fest steht: Der Mensch ist ein Omnivor, also ein Allesfresser, der fleischliche und pflanzliche Nahrung gleichermaßen verarbeiten kann, und ein Opportunist nach dem Motto „Iss, was du kriegst“. So sicherten wir über Jahrmillionen unser Überleben. Sich in der heutigen Zeit nach der steinzeitlichen Ernährung zu richten, ist nicht sinnvoll. Zum einen wurde die menschliche Evolution zu wenig weit zurückverfolgt, denn die Geschichte unserer Ernährung geht nicht erst in der Steinzeit los, die vor 2,6 Millionen Jahren anfing und vor etwa 10.000 Jahren endete. Bereits vor etwa 150 Millionen Jahren tauchten die ersten Säugetiere auf und vor 55 Millionen Jahren die ersten Primaten, unsere nächsten Verwandten im Tierreich.

Sind wir Fleisch- oder Pflanzenfresser?
In dieser sehr frühen Zeit bestand die Ernährung jedoch nicht vorrangig aus Fleisch wie in der Steinzeit, sondern überwiegend aus pflanzlicher Kost. Auch heute ernähren sich unsere Verwandten im Tierreich vorwiegend pflanzlich. Indem man anatomische und physiologische Gegebenheiten unserer sehr weit zurückliegenden, pflanzenfressenden Vorfahren mit unseren vergleicht, kann man Parallelen feststellen – und diese unterscheiden sich deutlich von den typischen Fleischfressern.

Das fängt schon beim Speichel an. Der von Fleischfressern ist wässrig, der von Pflanzenfressern dagegen enthält Enzyme, die Kohlenhydrate abbauen. Auch Zähne, Zunge, Magen und Darm unterscheiden sich deutlich. Bei dieser Nebeneinanderstellung fällt der Mensch ganz eindeutig in die Gruppe der Pflanzenfresser. Die Paläo-Diät gründet also nicht auf den Ursprüngen des Menschen, sondern richtet seinen Blick auf die altsteinzeitliche Menschheit.

Paläo-Diät als angebliches Allheilmittel
Vor allem in Diskussionen über moderne Krankheiten wie Nahrungsmittelallergien, Laktose-Intoleranz und Krebserkrankungen schalten sich die Theoretiker ein und pochen auf die Steinzeit-Diät als Allheilmittel gegen diese Leiden. Laut Paläo soll Getreide gesundheitsschädliche Antinährstoffe wie Gluten und Phytinsäure enthalten, die es angeblich schwer verdaulich machen. Wenn man abnehmen möchte, sollte man außerdem auf Hülsenfrüchte, wie Bohnen, Linsen, Erdnüsse und Sojabohnen sowie sehr stärkehaltige Pflanzen, z.B. Kartoffeln und Mais, verzichten. Sojaprodukte wie Tofu und Sojamilch fallen auch weg.