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Das menschliche Skelett ist die Basis unseres Körpers und erfüllt eine Vielzahl an lebenswichtigen Aufgaben. Wer heute ins Fitness-Studio geht, hat in der Regel das Ziel, die Muskulatur zu stärken und gleichzeitig Fett zu verlieren. Nur wenige wissen jedoch, wie wichtig es ist, sich zusätzlich um die Gesundheit der Knochen zu kümmern. Welche konkreten Aufgaben übernehmen die Knochen und wie können wir sie langfristig stärken?

Leichtbauweise
Jeder Mensch besitzt über 200 einzelne Knochen, welche jeweils über Gelenke verbunden sind und dadurch verschiedene Arten von Bewegungen ermöglichen. Angesichts der Größe des Skeletts ist es erstaunlich, dass die Knochen nur etwa 10 % des Körpergewichts ausmachen. Möglich ist dieses relativ geringe Gewicht durch die Leichtbauweise der Knochen.

Diese sind nämlich nicht massiv, sondern innen durch ein schwammartiges Gerüst aus Knochengewebe gefüllt. Umschlossen wird das Knochengewebe dann von einer festen Außenzone, der „Substancia corticalis“, welche wiederum von der Knochenhaut umgeben wird, wo auch Nervenfasern und Blutbahnen zur Versorgung der Knochen laufen. Durch diese Bauweise und die Hohlräume innerhalb des Knochens bleibt das ganze Gerüst extrem leicht und dennoch stabil genug, um Stöße und Belastungen im Alltag auszuhalten.

Stabilisierendes Gerüst
Um den mechanischen Kräften, die täglich auf den Knochen einwirken, optimal widerstehen zu können, gibt es abhängig von Lage und Funktion sehr unterschiedliche Knochenformen. In Schulter und Schädel sind vorwiegend flache Formen zu finden, während die einzelnen Wirbelkörper des Rückrats aus kleinen Blöcken bestehen. Die langen Oberschenkel- und Schienbeinknochen hingegen bestehen aus langen Röhrenknochen, um eine ideale Stabilität und Bruchfestigkeit zu gewährleisten.

Die Gestalt ist also größtenteils genetisch festgelegt, die Struktur hängt jedoch von der Art der Belastung ab und kann sich demnach auch verändern. Diese Anpassung ist enorm wichtig, da verschiedene Menschen auch unterschiedliche Belastungsanforderungen an die Knochen haben. Ein Gewichtheber belastet seine Knochen sicherlich stärker als ein Schwimmer. Nur so kann sich das Knochengerüst an spezifische Bedingungen anpassen und die Funktionsfähigkeit des Körpers gewährleisten.

Breites Aufgabenfeld
Die Stützfunktion der Knochen ist im Grunde offensichtlich und den meisten bereits bekannt. Knochen stützen den Körper, dienen als Ansatzpunkt für Muskeln und Sehnen und schützen wichtige Organe vor äußeren Einflüssen wie Druck oder Stößen. Viele wissen jedoch nicht, dass die Knochen darüber hinaus zwei weitere wichtige Aufgaben übernehmen. Die angesprochenen „Hohlräume“, welche die Leichtbauweise ermöglichen, können genau genommen gar nicht als solche bezeichnet werden. In diesen Räumen ist nämlich das Knochenmark eingelagert, welches u.a. für die Blutbildung verantwortlich ist.

Wie wichtig Knochenmark für unseren Organismus ist, zeigt sich bei Krankheiten wie Blutkrebs. Hier ist oft eine Knochenmarkspende notwendig, um die Blutbildung aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Mineralien in den Knochen gespeichert, die für alltägliche Stoffwechselfunktionen gebraucht werden. Um die Knochen stabil zu halten, ist eine ausreichende Mineralisierung unerlässlich, ansonsten droht Osteoporose und das Risiko für Knochenbrüche steigt, vor allem mit steigendem Lebensalter.