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Es hört sich fast wie ein wahrgewordener Traum an: Einfach soll es sein, gesund, motivierend, Spaß machen und dann auch noch Fett verbrennen. Die Rede ist vom mittlerweile in den meisten Fitness- Studios bekannten Indoor-Cycling. Ob sich der Traum wirklich erfüllt oder zum Alptraum wird, zeigt sich, wenn man sich einmal näher mit dem Phänomen Indoor-Cycling befasst.

Das Rad neu erfunden
Wie viele andere große Entwicklungen begann auch die des Indoor-Cyclings in einer Garage. Und zwar in der Garage von Jonathan Goldberg oder kurz „Johnny G.“ genannt. Während seiner Vorbereitung auf das Ultradistanz-Radrennen „Race across America“ entwickelte er das SPINNER-Bike, ein stationäres Fahrrad, auf dem er zu Hause trainieren und gleichzeitig bei seiner schwangeren Frau sein konnte. Die ersten Kurse unter der Leitung von Johnny G. fanden in seiner Garage statt, bis 1989 das erste offizielle Spinning-Center in Santa Monica eröffnete. Seitdem hat sich viel getan: Indoor- Cycling wird heute in den meisten Fitness-Studios in aller Welt durchgeführt.

Indoor vs. Outdoor
Im Unterschied zum normalen Straßenfahrrad oder den Radergometern wird bei den Indoor-Cycles eine ungefähr 20 kg schwere Schwungscheibe angetrieben. Der Belastungswiderstand kann stufenlos per Drehknopf reguliert werden. Gebremst wird ähnlich wie bei einem Straßenfahrrad über zwei Bremsbacken, die an die Schwungscheibe angepresst werden. Klassische Indoor-Bikes bremsen mit Filz, modernere Bremssysteme arbeiten mit magnetischem Widerstand, was gleichzeitig den Materialverschleiß eindämmt.

Indoor-Bikes laufen im Starrlauf, die Schwungscheibe muss also ständig in Bewegung gehalten werden. Das ist auch der Grund, warum Indoor-Cycling anstrengender ist, als Straßenradfahren. Um die Umdrehung zu stoppen, besitzt jedes Indoor-Bike eine Notbremse, die die Schwungscheibe fast unmittelbar zum Abstoppen bringt.

Beim Straßenradfahren werden die Belastungsintensität und die Trittfrequenz durch Faktoren wie Luftwiderstand, Streckenprofil und Zahnradübersetzung gesteuert. Im Gegensatz dazu wird beim Indoor-Cycling die Trittfrequenz über die eingespielte Musik bestimmt, wobei der Fahrer selbst entscheiden kann, welchen Belastungswiderstand er einstellt. Dabei besteht leider die Gefahr, dass sich die Fahrer von der rhythmischen Musik mitreißen lassen und die Trittfrequenzen in die Höhe schnellen.

Die optimale Sitzposition Um die optimale Sitzposition zu finden, gibt es einige hilfreiche Tipps. Für die bestmögliche Sitzhöhe stellt man sich neben das Indoor-Bike. Befindet sich die Oberkante des Sattels auf Höhe der Hüftknochen, ist die Höhe optimal. Eine weitere Möglichkeit ist, auf dem Fahrrad sitzend mit den Fersen auf den Pedalen rückwärts zu treten. Strecken sich die Knie, ohne dass man auf dem Sattel hinund herrutscht, ist die Sitzposition optimal.

Die Knie sind in dieser Position leicht gebeugt. Um die richtige Einstellung für die horizontale Sattelposition zu finden, bringt man das rechte Pedal in die vordere Position und stellt die Tretfläche waagerecht. Befindet sich die Knieschiebe senkrecht über der Pedalachse, ist die bestmögliche Position erreicht. Nach dem Einstellen des Sattels wird der Lenker eingestellt.

In der Normalposition befindet sich der Lenker auf derselben Höhe wie der Sattel. Wer es gerne sportlich mag, darf den Lenker auch wenige Zentimeter tiefer als den Sattel stellen. Diese Position empfiehlt sich aber eher für fortgeschrittene Fahrer. Anfänger stellen den Lenker höher als den Sattel. Um den Lenker horizontal einzustellen, hält man Unterarm zwischen Lenker und Sattel, sollte die Sattelspitze am Ellenbogen und die Fingerspitzen am Lenker sein. Der Rücken sollte möglichst gerade oder leicht gebeugt sein, um die Wirkung unerwünschter Kräfte möglichst gering zu halten.