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Fitness & Fun beim Beach - Volleyball

Profi-Tipps für Einsteiger

Beach-Volleyball ist mehr als ein Fun- Sport. Es macht nicht nur auf jedem Spielniveau Spaß, sondern ist gleichzeitig ein effektives Ganzkörpertraining. Um unsere Muskeln und Bänder nicht falsch zu belasten, ist es ganz wichtig, erst einmal die Grundlagen des Sports kennenzulernen. Beherrscht man diese Techniken, steht dem Spielvergnügen nichts mehr im Wege. Ob aufschlagen, baggern oder pritschen: Die zwei Profi-Beachvolleyball-Spieler Jan Romund und Paul Becker erklären Ihnen nun die Basics und führen Sie damit (hoffentlich) zum Sieg.

“Wer es auf dem Court zu etwas bringen will, fängt am besten im Alter von ca. 10 Jahren mit der Spezialisierung auf (Beach-)Volleyball an. Wer einfach Spaß sucht, kann sich dafür auch noch mehrere Jahrzehnte Zeit lassen“, sagt der Beach-Volleyball-Profi und viermalige westdeutsche Meister Jan Romund. Teampartner Paul Becker, mit dem er in dieser Saison erstmals im congstar Beachteam ins Rennen geht, ergänzt: “Welche Ziele man sich auch setzt – besondere sportliche Vorkenntnisse schaden nicht, sind aber auch nicht unbedingt notwendig. Hauptsache ist, die Grundtechniken von Anfang an richtig zu lernen.“ Bleibt man dann am Ball, gewinnt man in jedem Fall eine Menge Spaß – oder belegt wie Paul Becker bald auch den Titel Deutscher U19 Meister oder vordere Ränge bei den Deutschen Meisterschaften!

Wer bei diesen sonnigen Aussichten Lust auf den coolen Trendsport bekommt, folgt einfach den Einsteigertipps des Beachteams:

Beach-Volleyball Basics:
So wird gespielt

Die Regeln sind recht einfach: Ziel des aus zwei Spielern bestehenden Teams ist, den Ball im gegnerischen Spielfeld unterzubringen und damit zu punkten. Maximal drei Ballberührungen sind dabei auf einem Feld erlaubt. Im Idealfall bestehen diese aus einer Annahme, einem Zuspiel des Balls an einen netznahen Punkt und einem abschließenden Angriffsschlag. Zum Auftakt und nach jedem Punkt bringt ein Aufschlagspieler den Ball ins Spiel, indem er diesen mit Hand oder Arm vom hinteren Spielfeldrand aus in die gegnerische Spielhälfte schlägt. In der Regel werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte gespielt, der dritte Entscheidungssatz geht bis zum 15. Punkt. Zwei Punkte Vorsprung sind Voraussetzung für den Sieg.

Mit Ausnahme des Aufschlags kann der Ball mit jedem Teil des Körpers gespielt werden – auch mit dem Fuß. Doppelte Ballberührungen sind nur unter besonderen Bedingungen erlaubt. Es ist kein Fehler, wenn der Ball das Netz berührt und in das gegnerische Feld fliegt. Aufschlag hat immer das Team, das den letzten Punkt erzielt hat.

Immer am Ball bleiben: Die Grundtechniken Die drei Grundtechniken sind schnell erklärt und bestehen im Wesentlichen aus einem unteren Zuspiel (Bagger), das zur Ballannahme und zum Passen des Balls verwendet wird, dem präziseren oberen Zuspiel (Pritschen) und dem Schlag zum Angriff und Aufschlag. Wer diese Grundlagen beherrscht, kann auf dem 8 x 8 Meter großen Spielfeld mit sportlicher Performance glänzen.

Beim Bagger heißt es: Hände ineinander legen, Oberkörper nach vorne beugen und den Ball mit gestreckten Armen vor dem Körper spielen. So wird der gegnerische Angriff sicher abgelenkt und der eigene Spielzug eingeleitet. Das Beachteam verrät das Geheimnis eines guten unteren Zuspiels: „Das Wichtigste passiert schon vor dem Ballkontakt, nämlich die Bewegung zum Ball. Wer gut zum Ball steht, dem fällt ein kontrolliertes Zuspiel leichter. Ein ausreichender Abstand zum Ball, weit ausgestreckte Arme und eine breite Schrittstellung sind dabei wichtig.“

Das Pritschen kommt vor allem in der Mitte jedes Spielzuges zum Einsatz. Um den Ball für den eigenen Angriff möglichst gut vor dem Netz zu platzieren, braucht es ein präzises Zuspiel. Hierbei wird der Ball mit beiden Händen vor der Stirn gespielt. Daumen und Zeigefinger bilden dabei ein Dreieck, bei dem sich die Finger nicht berühren. Einen Tipp zum Pritschen hat Profi Jan Romund: „Ein gutes Ballgefühl und Vertrauen in das Zuspiel zu entwickeln, ist hier besonders wichtig. Das kann man gar nicht oft genug trainieren. Üben lässt sich das Pritschen sowohl zu zweit mit dem Spielpartner, als auch zuhause an einer Wand – vorausgesetzt der Nachbar macht das mit.“

Bei Angriff und Aufschlag sollten Einsteiger vor allem darauf achten, dass in die Höhe und nicht nach vorne gesprungen wird – schließlich soll der Ball über das Netz gespielt werden und nicht dagegen. Da der Angriffsschlag, wie viele Techniken im Beach-Volleyball, die Spieler stark fordern, sollten sie sich vor der Partie gut aufwärmen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Gute Kommunikation punktet:
So spielen die Profis

Hobbysportler brauchen meist keine große Abstimmung: Angriffe erfolgen in den Spielschritten Aufschlag, Baggern, Pritschen und bei der Ballabwehr übernimmt jeder Spieler eine Hälfte der eigenen Spielfläche. So weit, so gut! Wer auf höherem Niveau spielt und die Grundtechniken im Schlaf beherrscht, dem empfiehlt das Beachteam das Erlernen der Profi-Variante: Das Spiel mit Block. Ein Blockspieler versucht, den Ball direkt vorne am Netz zu „blocken“, während sein Teampartner hinten im Feld die Abwehr übernimmt. Um ohne Worte mitzuteilen, wie der Blockspieler taktisch blocken wird, gibt es die „Geheimsprache der Beacher“ – die Handzeichen hinter dem Rücken. Mit diesen signalisiert der Blockspieler dem Abwehrspieler, welchen Teil des Feldes er abdecken will. „Das Zusammenspiel der Teampartner ist perfekt, wenn sich jeder flexibel auf den Spielpartner einstellen und verlassen kann und die Kommunikation eindeutig ist“, sagt Abwehrspieler Paul Becker.