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Was ist eigentlich Krafttraining?

Cardiotraining

Die Vorteile des Hanteltrainings

Die Formel für (fast) ewige Jugend

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Das heiße Geheimnis eines Fitness-Sternchens

Maximales Muskelwachstum

Faszinierende Faszien

Fitness im Doppelpack!

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Richtiges Cardiotraining

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Zirkeltraining - eine runde Sache!

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Sixpacks - die nackte Wahrheit

Training zu zweit

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Was tun gegen Rückenprobleme?

Muskeln - Triebwerke der Gesundheit

Gehirn-Jogging

Was Training für die geistige Leistungsfähigkeit bringt

In den letzten Jahren erfreuen sich Denk- und Knobelspiele wie Sudoku und Kuromasu immer größerer Beliebtheit. Offensichtlich wird es für viele immer wichtiger, ihre geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Laut neuen Erkenntnissen spielt die Bewegung dabei eine weitaus größere Rolle als bisher angenommen. Doch wie ist dieser Zusammenhang zu erklären und wie kann er im Alltag genutzt werden? Wie also kann man geistig fit bleiben?

Um den komplexen Zusammenhang zwischen körperlicher Belastung und geistiger Leistungsfähigkeit zu verstehen, muss man sich zunächst der Aufgaben und Funktionen der wichtigsten Steuerzentrale unseres Körpers bewusst werden. Im Gehirn werden so gut wie alle lebenswichtigen Funktionen gesteuert. Trotz der geringen Masse von ca. 1.300 g ist es eines der aktivsten Organe des Körpers und verarbeitet enorme Mengen an Informationen aus unserer Umwelt, die täglich auf uns einwirken. Dabei sind bestimmte Areale für unterschiedliche Aufgaben zuständig. Vereinfacht können diese aufgeteilt werden in:

• Großhirn
• Kleinhirn
• Zwischenhirn
• Hirnstamm


Um diese Aufgaben zu bewerkstelligen, werden situationsabhängig bis zu 50 % der Kohlenhydrate darauf verwendet, den Informationsfluss zwischen den Billionen von Nervenzellen zu erhalten. Daher wird auch knapp ein Viertel der gesamten Blutmenge durch das Gehirn gepumpt, um dessen Glukosezufuhr aufrechtzuerhalten. Wie wichtig eine ausreichende Versorgung des Gehirns ist, wird deutlich, wenn der Blutfluss kurzzeitig unterbrochen wird. Schon nach 10 Sekunden würden wir das Bewusstsein verlieren, während bei längeren Unterbrechungen mit langfristigen Hirnschäden zu rechnen ist.

Bewegung fördert die Gehirnfunktion
Schon Aristoteles hatte offenbar erkannt, wie wichtig eine ausreichende Durchblutung ist, um zu philosophischen und geistigen Höchstleistungen in der Lage zu sein. So hielt er seine Vorträge prinzipiell in Bewegung und wanderte mit seinen Schülern durch die Hallen, während er seine philosophischen Ideen mit ihnen teilte. Es ist also kein Mythos, dass Bewegung den Geist weckt und die Gedanken in Schwung bringt. Grund dafür ist die bessere Durchblutung der Gehirnregionen. Schon beim Spazieren wird die Durchblutung um 20 % verbessert, wodurch mehr Sauerstoff in die Zellen transportiert wird. Dadurch fühlen wir uns sofort deutlich wacher und konzentrierter. Laut aktuellen Studien ist dieser Effekt bei Aktivitäten im moderaten Intensitätsbereich am höchsten. Bleiben Sie also in Bewegung und verbinden Sie anstehende Aufgaben doch ab und zu mit einem flotten Spaziergang!

Mentaler Neustart – geistiger Reset
Die moderne Medizin macht es möglich, die Hirnaktivität in bestimmten Arealen klar sichtbar zu machen. Bei intensiver geistiger Anstrengung weist besonders der „präfrontale Kortex“ eine erhöhte Aktivität auf. Dieser ist für das logische Denken und Planen zuständig und kann durch zu viele Umwelteinflüsse auch leicht überlasten. Forscher am Institut für Neurowissenschaften der Sporthochschule Köln fanden heraus, dass Sport und Bewegung den präfrontalen Kortex deaktivieren und somit helfen, einen „freien Kopf“ zu bekommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Man kann sich den präfrontalen Kortex nämlich wie den Arbeitsspeicher im PC vorstellen, der seine Aufgaben bei Überlastung nur sehr langsam ausführen kann. Bewegung gleicht also einem Neustart des Arbeitsspeichers, der anschließend wieder deutlich schneller und effektiver arbeiten kann. Die Dauer der erhöhten Konzentration ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und liegt in der Regel zwischen einer und bis zu 4 Stunden.