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Kampf den Reiterhosen & Rettungsringen

Fettansammlungen an den Oberschenkeln und Hüften sind so richtig fies! Neuester Trend, um ohne eigenes Zutun dagegen anzugehen, ist die aus Amerika stammende „Kryolipolyse“, bei der Fettpölsterchen mit einer Saugglocke angesaugt und auf vier bis sieben Grad heruntergekühlt werden. Die abgestorbenen Fettzellen baut der Körper dann angeblich auf natürlichem Weg ab. Anstatt auf diese rund 2000 Euro kostspielige Behandlung zurückzugreifen, wäre es sinnvoll, das „fettige Problem“ erst einmal selbst in Angriff zu nehmen.

Beginnen wir aber erst mal damit, zu erklären, was Reiterhosen und Hüftspeck überhaupt sind. Beide Begriffe können unter dem Schlagwort „Problemzonen“ zusammengefasst werden. Reiterhosen sind der Schrecken aller Frauen: Fetteinlagerungen am Übergang von Po und Oberschenkeln. Sie werden als unästhetisch und extrem störend empfunden, denn kaschieren kann man sie kaum. Bei den „Trägerinnen“ von Reiterhosen kommt an diesen Stellen zu allem Übel auch noch häufig Cellulite hinzu, was das Selbstbewusstsein beim Blick in den Spiegel oft noch weiter schwächt. Keinesfalls sind davon nur fülligere Damen betroffen. Auch zierliche und schlanke Frauen haben damit zu kämpfen. Männer hingegen bleiben von Reiterhosen meist verschont – Hüftspeck kennen aber auch sie.

Mythos „gezielte Fettverbrennung“
Es ist äußerst schwierig sowohl Hüftspeck als auch Reiterhosen (plus Orangenhaut) in den Griff zu bekommen – sie hängen wie Kletten an uns dran. Wer sie einmal hat, der hat sie meist den Rest seines Lebens. Warum? Weil unser Körper so programmiert ist, dass er genau an diesen Stellen Fett für schlechte Zeiten einspeichert. Problemzonen sind also genetisch bedingt. Nur wer durchgehend auf seine Energiebilanz achtet und dadurch seinen Körperfettgehalt stabil auf einem geringen Level hält, kann es schaffen, dass solche unschönen Wölbungen weniger stark hervortreten – oder bei sehr wenig Körperfett ganz verschwinden. Daher lautet die einzige Lösung: Der Speck muss weg! Und zwar am gesamten Körper! Falls irgendwer verspricht, dass es möglich ist, Fett nur an ausgewählten Stellen loszuwerden, darf man dem keinen Glauben schenken. Es ist immer der gesamte Körperfettanteil, der gesenkt werden muss.

Optimiertes Krafttraining
Welchen Körperfett-Anteil wir besitzen, können wir anhand von zwei Parametern beeinflussen: durch Training und Ernährung. Widmen wir uns zuerst dem Training. Es ist wahrscheinlich schon bekannt, dass Muskeln für einen erhöhten Stoffwechsel sorgen und damit das Fett zum Schmelzen bringen. Stemmen wir im Studio Gewichte, werden während der Einheit relativ wenige Kalorien und damit auch Fett verbrannt. Danach jedoch setzt der Nachbrenn-Effekt ein, da die Muskelglykogen-Speicher ausgeschöpft sind und gefüllt werden müssen. Eine Möglichkeit, die Intensität und dadurch auch den darauffolgenden Fettstoffwechsel anzukurbeln, besteht darin, Verbundübungen zu absolvieren.

So ist es empfehlenswerter, z.B. Kniebeugen zu absolvieren statt sich am Beinstrecker zu verausgaben. Bei den Kniebeugen spricht man nämlich mehrere Muskeln gleichzeitig an, die alle „Kraftstoffe“ zur Übungsausführung verlangen, u.a. die vierköpfige und hintere Oberschenkelmuskulatur, den großen Gesäßmuskel sowie die Zwillingswadenmuskulatur. Beim isolierten Training der vorderen Oberschenkelmuskulatur (quadriceps femoris) wird dem gegenüber nur ein Muskel angesprochen. Genauso spielt es sich bei Bizeps-Curls (hier: Armbeugemuskulatur) im Vergleich zum Training mit dem Latzug (hier: u.a. die breite Rückenmuskulatur, Brustmuskulatur und Armbeugemuskulatur) ab.