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Schon seit dem 18. Jahrhundert gehört die Kartoffel zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland. Bei der heutigen Beliebtheit der Kartoffel kann man es sich kaum vorstellen, dass es dieses Gemüse am Anfang sehr schwer hatte, sich als Nahrungsmittel in Europa durchzusetzen. Und obwohl der Pro- Kopf-Verzehr leider rückgängig ist, geben immer noch die Hälfte der Deutschen an, mindestens 3 bis 5 mal pro Woche Kartoffeln zu essen.

So kam die Kartoffel nach Europa
1532 wurde die Pflanze von spanischen Seefahrern in den südamerikanischen Anden entdeckt und kam Ende des 16. Jh. nach Europa. Hier wurde sie wegen ihrer hübschen blass violetten Blüten zunächst nur als Zierpflanze genutzt. Der ernährungsphysiologische Wert der Pflanze, der in den stärkereichen Knollen unter der Erde lag, war zunächst wenig bekannt.

Erst Friedrich II. von Preußen verhalf 1756 der Kartoffel zu ihrer steilen Karriere als Nahrungsmittel. Die damalige Bevölkerung stand der Kartoffel sehr skeptisch gegenüber. Die Anbaumethoden waren fremd und die Knolle erschien zunächst ungenießbar. Friedrich II. erkannte jedoch die große Bedeutung der Kartoffel als „Volksnahrung“ und es gelang ihm mit einer List das Image der Kartoffel aufzupolieren.

Er ließ die Kartoffelfelder über Tag streng von seinen Soldaten bewachen, woraufhin das Volk dachte, dass diese Knollen besonders wertvoll sein mussten. Nachts, als die Felder unbewacht gelassen wurden, stahlen die Bürger die Kartoffeln und begannen sie selber anzubauen. Der Siegszug der Kartoffel zum „Volksnahrungsmittel“ war nicht mehr aufzuhalten.

Kartoffeln in Deutschland Inzwischen werden in Deutschland über 200 Sorten angebaut. Weltweit sind sogar 10.000 verschiedene Sorten bekannt. Die Sorten können hinsichtlich ihrer Bestimmung (Speise- oder Industriekartoffel), sowie aufgrund ihrer Kochund Schäleigenschaften unterschieden werden. Dabei unterteilt man grob die Kategorien:
• fest kochend
• vorwiegend fest kochend
• mehlig kochend
Neben den uns allen bekannten und doch recht gleich aussehenden Sorten gibt es aber auch noch echt rare Exoten. Diese, meist sehr alten, Kartoffel-Sorten können eine rot bis bläuliche Färbung des Fruchtfleischs und der Schale aufweisen oder extrem lange ovale Formen. Der Geschmack alter Sorten wie „Bamberger Hörnchen“, „Highland Burgundy Red“ und „Vitelotte“ werden mit Attributen wie cremig, nussig und buttrig beschrieben. Ein rosafarbenes Kartoffelpüree aus der weichkochenden „Highland Burgundy Red“ bringt mehr Farbe auf den Teller und stellt so nicht nur für Kinder eine willkommene Abwechslung zum Einheitsbrei dar. Während diese bunten Kartoffeln in anderen Ländern durchaus noch gängig sind (z.B. bekommen Sie blaue Chips aus Vitelotte Kartoffeln in amerikanischen Supermärkten), findet man sie bei uns in Deutschland nur in gut sortierten Supermärkten oder auf Wochenmärkten.

Ein wahres Multitalent Egal, für welche Sorte Sie sich entscheiden, nährwerttechnisch sind die kleinen Knollen wahre Multitalente. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass Kartoffeln mit 12,6 mg pro 100g annähernd so viel Vitamin C enthalten wie Äpfel? Des Weiteren enthalten die beliebten „Erdäpfel“ nennenswerte Mengen wichtiger Mineralien wie Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor, sowie B-Vitamine. Kalium ist wichtig für die Funktion der Muskeln und Calcium und Magnesium sind ein wichtiger Bestandteil des Knochenapparats. Auch hilft ein hoher Mineralstoffgehalt den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen.