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Muskeln - Triebwerke der Gesundheit

Topfit durch Intervalltraining

Mit Intervalltraining die Fettverbrennung steigern

Es gibt Trainingsmythen, die sich trotz aller wissenschaftlichen Belege hartnäckig halten. Zum Beispiel, dass der Körper beim Ausdauertraining erst nach 30 Minuten Fett verbrennt, oder dass eine konstante Belastung mit geringer Intensität der beste Weg zum Fett verbrennen ist. Demnach müssten Abnehmwillige ziemlich viel Zeit auf dem Laufband oder dem Crosstrainer verbringen, um endlich Gewicht zu verlieren. Es gibt aber noch einen anderen Weg. Studien zeigen, dass die Fettverbrennung bei einem Intervalltraining um 36 Prozent höher ist als bei moderatem Training. Grund genug, sich die Intervallmethode einmal näher anzuschauen.

Was ist Intervalltraining?
Das Intervalltraining ist eine Trainingsform, die durch wechselnde Belastungsund Erholungsphasen charakterisiert ist. Das heißt, schnelle und langsame Phasen wechseln sich innerhalb einer Trainingseinheit ab. Die Erholungsphasen werden dabei so gewählt, dass sich der Körper nicht vollständig von der vorhergehenden Belastung erholen kann. Dadurch wird der Körper intensiver belastet und ein höherer Trainingsreiz gesetzt als beim Ausdauertraining mit konstanter Belastung.

Hochintensives Training hat zudem den großen Vorteil, dass im Nachhinein der sogenannte „Nachbrenneffekt“ eintritt. Das bedeutet, dass der Körper nach der eigentlichen Belastung weiterhin Kalorien verbrennt. Laut einer Studie der University of South Australia sind das bis zu 15% der Kalorien, die bei der Belastung verbraucht wurden. Lag der Kalorienverbrauch bei einer Intervalleinheit also bei 800 Kalorien, so sorgt der Nachbrenneffekt dafür, dass in der Zeit nach dem Training bis zu 120 Kalorien zusätzlich verbraucht werden. Außerdem hat der Wechsel zwischen hohem und niedrigem Tempo einen weiteren positiven Effekt: Die Regenerationsfähigkeit des Körpers verbessert sich. Der Körper wird so trainiert, dass er schneller wieder Energie zur Verfügung stellen kann und das nützt auch im Alltag. Und last but not least: Nach einem Intervalltraining verspüren wir weniger Hunger, da der Hormonspiegel der Hormone Ghrelin und Leptin, die für das Sättigungs- und Hungergefühl verantwortlich sind, reguliert werden.

Wer hat´s erfunden?
Das Intervalltraining kommt ursprünglich aus der Leichtathletik. Als Entwickler gelten der deutsche Physiologe und Trainer Woldemar Gerschler und der Kardiologe Hans Reindell. Mit dieser Methode führten die beiden mehrere Athleten erfolgreich zu Olympia und einige von ihnen sogar zu Weltrekorden. Bekannt und beliebt wurde das Intervalltraining in der Leichtathletik aber erst durch Emil Zatopek, einen tschechischen Leichtathleten, der bei der Olympiade 1952 drei Goldmedaillen gewann: über 5.000 Meter, 10.000 Meter und im Marathon.